Mahnung & Inkasso

Mahnung, Inkasso oder Mahnbescheid – verstehen, was zu tun ist

Drei Briefe, die oft verwechselt werden. Briefbegleiter erkennt, welcher Schritt gerade vor dir liegt – und welche Frist gilt, damit du nicht ungewollt in die Vollstreckung rutschst.

  • Mahnung, Inkasso­brief, Mahnbescheid und Vollstreckungs­bescheid sicher unterscheiden
  • Klare Hinweise zu Fristen (in der Regel 2 Wochen)
  • Tipps, welche Kosten du wirklich zahlen musst

Welche Brief-Typen Briefbegleiter erkennt

  • Zahlungserinnerung & einfache Mahnung
  • Inkasso­schreiben (z. B. EOS, Creditreform, Coface)
  • Gerichtlicher Mahnbescheid (gelber Umschlag)
  • Vollstreckungs­bescheid
  • Pfändungs- und Überweisungs­beschlüsse

Was du sofort tun solltest

Egal welcher Brief: Frist im Kalender notieren, Forderung prüfen und schriftlich (Einwurf-Einschreiben) reagieren. Briefbegleiter zeigt dir die Frist deutlich an, damit du nichts verpasst.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Mahnung und Mahnbescheid?
Eine Mahnung ist eine außergerichtliche Aufforderung zu zahlen. Ein Mahnbescheid kommt vom Amtsgericht im gelben Umschlag – jetzt hast du nur 2 Wochen für einen Widerspruch.
Wann verjähren Forderungen?
Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt 3 Jahre und endet zum Jahresende. Eine Forderung von 2022 ist Ende 2025 verjährt – sofern keine Hemmung eingetreten ist.
Was passiert, wenn ich gar nicht reagiere?
Ohne Widerspruch wird aus dem Mahnbescheid ein Vollstreckungsbescheid – damit darf gepfändet werden. Reagieren ist immer besser als ignorieren.

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